Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragen:
Einstiegsvideo:
Was ist generative KI?
https://www.youtube.com/watch?v=mxP3G2Jb2LM&t=59s
Quizz
Beantworte die Fragen und finde heraus, wie gut du dich bereits auskennst.
Mit der Einführung von Chat-GPT wurde plötzlich für die breite Öffentlichkeit deutlich, welche öglichkeiten generative KI-Anwendungen in Bezug auf Sprachverarbeitung spielen können.
Im vorherigen Abschnitt haben wir bereits kurz erwähnt, welche Aufgaben und Möglichkeiten mit generativen KI-Anwendungen geschaffen werden können. Nun wollen wir einen genaueren Blick darauf werfen und es direkt ausprobieren.
Modelle wie GPT-3 und GPT-4 können Artikel schreiben, Gedichte verfassen, Code schreiben oder verbessern. Allerdings haben sie auch das Problem, dass die erstellten Inhalte nicht immer genau sind und sich ähnlich anhören. Es ist wichtig zu beachten, dass vor allem, wenn es um ein spezifisches Thema geht, die generierten Inhalte nicht unbedingt fehlerfrei und/oder gut geschrieben sind.
Probiere eine KI-Anwendung zur Texterstellung wie zum Beispiel ChatGPT, Perplexity, Bard aus.
Wir empfehlen Perplexity oder Deepl Write, da keine Anmeldung notwendig ist.
Aufgabe 1
Kopiere einen Text (das kann ein Sachtext, eine E-Mail oder eine Geschichte sein) und lass diesen umschreiben. Bei Kurzgeschichten kann man zum Beispiel diese im Stil von Cornelia Funke oder William Shakespeare umschreiben lassen.
Das Verstehen von Sprache und das Generieren von Inhalten ermöglichen einen Dialog zwischen Mensch und Maschine. Solche Systeme ermöglichen es, menschenähnliche Unterhaltungen zu führen. Dies führt dazu, dass virtuelle Assistenten, Chatbots und KI im Kundenservice und in vielen anderen Bereichen sich stark verbessern. Sie können damit auch die Rolle einer Begleitung einnehmen – gemeinsam kann in einem kokreativen Prozess zwischen Mensch und KI-Anwendung, Inhalte und Ideen erstellt werden.
Aufgabe 2
Starte eine Unterhaltung mit einem Chatbot. Überlege dir ein Thema, zu dem du etwas herausfinden willst.
Dafür könntest du zum Beispiel Dialogsysteme wie ChatGPT und Perplexity oder YouChat verwenden.
Hinweis: Bei den genannten Anwendungen handelt es sich um Generative KI-Chatbots. Diese unterscheiden sich von regelbasierten Chatbots, die häufig im Kundenservice eingesetzt werden. Regelbasierte Chatbots greifen auf festgelegte Anweisungen und vorher definierte Regeln zurück, um auf die Anfragen der Benutzer:innen zu antworten. Sie suchen nach Schlüsselwörtern in den Eingaben, um daraufhin passende Antworten zu geben. Diese Chatbots können nur vorher festgelegte Antworten liefern. Um beide Varianten besser verstehen zu können, folgt im Teil 2 ein Warmup, das spielerisch die Unterschiede vorstellt und erfahrbar macht.
Aufgabe 3
Stelle einen KI-Chatbot Scherzfragen!
Aufgabe 4
Programmiere mit Schratch einen Chatbot!
04_smki_lernkarten-chatbot_mit_scratch_a5.pdf
Fordere nun deinen selbst programmierten Chatbot mit einem generativen KI-Chatbot heraus, indem du die gleichen Fragen stellst.
Dazu kannst du wieder YouChat, Chat-GPT oder Perplexity verwenden.